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Samstag, 19. November 2011

Podcast Part One



Hi an alle.
Hier kommt unser erster Podcast.
Bevor wir den Blog zuspamen mit Musiktipps, dachten wir uns, dass wir einfach einen Podcast machen, mit unseren aktuellen Lieblingstracks und einem kleinen Set mit elektronischer Tanzmusik.

Wie immer sind wir sehr dankbar über Kommentare und Verbesserungen. Natürlich auch über Anmerkungen zu unseren ausgewählten Songs. Ist ja nunmal ein Musik - Blog...
Unser allererster Podcast-Versuch kann sich aber  schon mal sehen/hören lassen  ;)
Besser geht natürlich immer ;)

Viel Spaß dabei.



Electric Eclectisism Podcast Part1 by Electric Eclecticism

Mittwoch, 9. November 2011

Ruede Hagelstein & The Noblettes - Soft Pack





TRACKLISTING

 1. A Priori
2. Leaving The Center
3. No Reality
4. Private
5. Emergency
6. Posteriori
7. Romance
8. Power
9. Berlin
10.Blue Straight
11.Good Night


Ruede Hagelstein, ein wohl nicht unbekannter Name in der House und Clubszene. Der Resident-DJ vom Berliner In-Club "Watergate", eher bekannt für seine TechHouse-Sets und dem Club-Hit "Emergency" (welcher regelrecht die Dancefloors nicht nur in der Hauptstadt zum Beben brachte), widmet sich bei seinem Debütalbum in Zusammenarbeit mit seiner Band The Noblettes einer ganz neuen Richtung.
Die am 18.11.2011 auf Souvenir  Music erscheinende LP "Soft Pack" ist schon vor dem Release in aller Munde, da das Label der Tiefschwarz Brüder, bekannt geworden durch zahlreiche Technoproduktionen, ihr musikalisches Spektrum erweitern möchte. All das schraubt die Erwartungen an das neue, andersartige Album nicht gerade herunter.
Der wahrscheinlich beste Weg an das Album heran zu gehen ist es, sich einen ruhigen Moment zu suchen. Zu Beginn wird der Hörer durch eine mit klassischen Jazz-Elementen (Jazz Bass, Piano, Saxophon, Jazzschlagzeug) durchzogene Landschaft geführt, die in sich stimmig zu sein scheint. So geht es jedoch keinesfalls weiter, denn bereits mit dem zweiten Track wird das Album deutlich nachdenklicher, melancholischer und experimenteller. Trotz aller Andersartigkeit kann es Ruede doch nicht lassen tanzbare Rhythmuselemente mit einfließen zu lassen. Dies ist sehr schön zu erkennen an den Tracks "No Reality" und "Private", bei denen letztendlich die eigentliche Techhouse-Geschwindigkeit auf einen entspannten Downtempo-Rhythmus heruntergefahren wird. Ebenso auffällig ist die Fokussierung auf nicht elektronisch erzeugte Instrumentalklänge, wie zum Beispiel ein typischer Basslauf ("Private"), dezente Querflötentöne ("No Reality") und Saxophon (in fast jedem Track zu finden). Der einzige Wiedererkennungsmoment des Albums könnte dem Hörer bei Track 5 wiederfahren. Die Album Version von "Emergency" nimmt die altbekannten Vocals von Ruede und verwebt diese in eine minimalistische Ruhe, die ansonsten rein synthetisch aufgebaut ist.
Zwischen atmosphärischen und verträumten Songs, angereichert durch Vogelgesang, Naturabbildungen und fließende Harmonik, blinzeln "Power", mit seinem Triphop-Beat und "Berlin", als klassischer Popsong, neugierig hervor.
Insgesamt ist das Album eine Hommage an die allgemeine Entschleunigung in einer immer schneller werdenden Gesellschaft. Diese kreative Flucht aus der Berliner Feierhölle in Richtung Indie-Electronic Crossover ist das gewagteste und interessanteste Album des Herbstes.
Freunde moderner Popmusikkonstruktionen sollten sich auf jeden Fall dieses Werk zu Gemüte führen.


Atmosphäre  /  Lounge  /  Jazz  /  Downtempo  /  Pop  / Electronica  /  Herbst





5/5













Ruede Hagelstein - Soft Pack by Electric Eclecticism










April 2012
28.04.12 – Hive Club, Zürich (CH)
08.04.12 – Liquid Sunday, Altenburg (DE)

March 2012
24.03.12 – Level 6, Darmstadt (DE)
18.03.12 – Kassablanca, Jena (DE)

February 2012
10.02.12 – Panoramabar, Berlin (DE)
04.02.12 – Airbeat One, Wittenburg (DE)

January 2012
20.01.12 – Docks, Hamburg (DE)
14.01.12 – Lindenpark, Potsdam (DE)

December
31.12.11 – Watergate Berlin (DE)
25.12.11 – Westpol Gewölbe, Köln (DE)
17.12.11 – Bullitt, München (DE)
10.12.11 – Rave On Snow, Saalbach (AT)
09.12.11 – D! Club, Lausanne (CH)
02.12.11 – Ritter Butzke, Berlin (DE)

November
25.11.11 – Club Weidendamm, Hannover (DE)






by Fabian & Felix

Montag, 31. Oktober 2011

Tiefschwarz Mix Watergate 09


Artist: Tiefschwarz

Title: Watergate 09
Label: Watergate Records, DE.
Format: CD
Release: 31.10.11













Tracklist
  1. When Saints Go Machine – Fall Forever (Nicolas Jaar Remix)
  2. John Roberts – Lesser
  3. Deadbeat – House of Vampires
  4. Julio Bashmore feat. Javeon McCarthy – Father Father
  5. Matias Aguayo – So In Love
  6. Frankie Knuckles – Baby Wants To Ride
  7. MK – Burning (Jay Haze Edit)
  8. Alton M – I Like Havin’ You
  9. Ron & Chez D – Untitled
  10. DJ Assassin – A Face Amongst the Crowd (Chris Simmonds Intellidred Remix)
  11. Kevin Saunderson – The Groove That Won’t Stop
  12. Latin House Crew – Should Have Never Been
  13. Gemini – Where Do I Go (1997 Mix)
  14. Manuel Tur feat. Holly Backler – Most of This Moment (Isolée Remix)
  15. Afro Celt Soundsystem – Release (Masters At Work Remix)
  16. Major Mal’fun’ctions – Mysterious Moments (4-W.D. Motherland Mix)
  17. G Strings – Images
  18. Tiefschwarz feat. Mama – Corporate Butcher
  19. Marc Ashken – Freaky Naughty
  20. Romanthony – Rumpshaker







Genau am heutigen Tag kommt Numero 9 der Mix-CD-Reihe des Berliner Clubs Watergate heraus.
Diesmal haben die Brüder Schwarz alias Tiefschwarz in ihrer Plattensammlung wühlen dürfen, und haben für diese Mix-CD wahrlich tief gegraben!
Die Platte ist im wahrsten Sinne ein Mix:
Die seit über  20 Jahren aktiven DJ´s versuchen auf dieser Scheibe neue elektronische Musik, wie man sie heutzutage kennt, mit alten, deepen Houseklassikern zu koppeln. Auf der einen Seite erklingen Klassiker wie Matias Aguayo’s  "So in Love" oder ein Isolée Remix des Klassikers von Manuel Tur feat. Holly Backler "Most of This Moment", auf der anderen Seite moderne elektronische Musik, welche perfekt ineinander gemischt werden und so ein wahres Kunstwerk aus Retro-Feeling und moderner Clubmusik bilden.
Tiefschwarz versucht dem jüngeren Publikum die alten Klassiker nahezubringen, welche unsereins auf Grund des Alters bisher vielleicht gar nicht kennenlernen durfte. Die zwei Dj´s aus Stuttgart springen erfolgreich auf den Retro-Zug und fahren durch ihre eigene elektronische Vergangenheit, zum Wohl aller Fans.
Endlich wagt jemand den Schritt und kramt alte Platten aus, mixt sie und versucht sie dem Publikum (in diesem Fall) sehr schmackhaft näher zu bringen.

Neben all den alten und neuen Remixes darf man natürlich auch nicht Tiefschwarz´s neueste Produktion "Corporate Butcher" feat. Mama vergessen. Ein schönes Teil, das sich wunderbar zwischen all die verschiedenen Stile der CD einreiht, deep, housig, sehr vocal-lastig, gewissermaßen alt und neu gleichzeitig.
Dieses Lied ist nur so geschaffen für diese Scheibe. Man hört sich das Stück an und weiß genau, was die Grundidee und der Charakter des ganzen Mixes sind....

Aus alt mach neu, aus neu mach alt........!!!!!

Sehr gelungenes Konzept.
Kaufen, anhören, in Erinnerungen schwelgen und vor allem:  Tanzen,tanzen,tanzen!


(by Fabian)


Sonntag, 30. Oktober 2011

Meine iTunes Top 5 (Fabian)

HI, dann melde ich mich hier auch mal mit meiner Top 5 zu Wort.
Diese Liste geht auf die Wiedergabeliste "Meine Top 25" bei iTunes zurück, bei der die Anzahl der "ganzheitlichen" Wiedergaben gezählt wird. Hoffe, es sind für euch ein paar neue Sachen dabei.

Viel Freude damit




5. The Centurians - Bullwinkle part II

Wenn man dieses Lied hört, muss man einfach automatisch an den Film "Pulp Fiction" denken.
Diese Stimmung die in diesem Lied erzeugt wird, dieses Saxophon, welches mit dreckigem Sound dem ganzen Lied einen außergewöhnlichen Klang verleiht.
Wieder einmal ein wahrer Glücksgriff im Film "Pulp Fiction" von Quentin Tarantino, der ausschließlich aus Populärer Musik besteht.









4. Kenny Leaven - Wren feat. Kea

Wie „Ghost“ ist Wren ein lockerer Sommerhit. Der harte Beat, der zum Tanzen einlädt, wird durch Bassläufe, Gitarren – Akkorden und natürlich den eingängigen Vocals abgeschwächt. Herauskommt ein toller Dance-Track, bei dem man den Sommer, die Open Airs und die Sonne förmlich spüren kann.Der Song wurde auf der EP „Souvenir Plus 07: Heads in Clouds EP“ des Berliner Label Souvenir Music released. 
Leider ist der Sommer schon vorbei, aber lehnt euch zurück und träumt ein wenig, 
der Sommer kann weitergehen......





3. Son Lux - Flickers


Son Lux alias Ryan Lott hat Komposition und Klavier studiert, was man als Basis seiner Musik auf jedenfall wissen sollte. Seine oftmals experimentellen Songs haben etwas neues, einzigartiges, was mir in der Form noch nie vorgekommen ist. Die Musikzeitschrift Spex belegt ihn mit dem großen Begriff der "Neoklassik", des "Klassikpops", was aber keineswegs negativ gemeint sein soll.
Es ertönen bis zur Unkenntlichkeit verzerrte Klarinetten, wispernde Chöre, seine zarte, zerrbrechliche Stimme, ein melodiöses Klavier, Stille, Violinen die mit Absicht nicht genau im Metrum sind, Rhythmen die einen fesseln, doch wegen ihrer Komplexität nicht immer zum Tanzen auffordern.
Son Lux schafft es, im Gegensatz zu vielen "neuen" Klassikern, eine Brücke zwischen hörbaren Popstrukturen, experimentellem Sampling und massenhaft verschiedenen Einflüssen zu schlagen.
Diesen Künstler (im wahrsten Sinne des Wortes)  sollte man wirklich im Auge behalten....






2.  Agnes Obel - Riverside

Wieder einmal etwas richtig schönes aus dem Norden. Genauergesagt aus Dänemark. Ruhiges Piano, eine wunderschöne, hallende Stimme, toller Text und schöne, eingängige Melodien. Das ist der Sound von Agnes Obel. Sehr zu empfehlendes Album „Philharmonics. Hier merkt man, dass man nicht immer eine ganze Band hinter sich braucht um die Menschen zu bewegen. Wenn die Austrahlung stimmt, das Können vorhanden ist und die Wirkung der Musik so treffend ist, wie es bei Agnes Obel der Fall ist, dann kann es ja nur überzeugen...





1. Re.You - Ghost (Original)


 Dieser Song ist nicht umsonst Platz eins meiner meist gehörten Stücke. Dieser Song katapultierte sich schon am Anfang an die Spitze meiner Sommerhits 2011.
Dieser leichte, schwebende Charakter, mit tanzbaren Beats unterlegt, welche das Stück trotz des schwebenden Charakters nach vorne treibt.
Hinzu kommen die Vocals, die sich nur durch Veränderung der Tonhöhe und leichter Verzerrung fast nicht vom Original „Ghost“ von Phantom/Ghost unterscheiden.
Diese Vocals machen das Stück schon fast zu einem Pop-Song. Man kann mitsingen, es sind Harmonien vorhanden. Man fühlt sich einfach gut bei diesem Song, gerade weil er die Strukturen eines normalen Liedes aufweist.
Wieder einmal wird bewiesen, dass es wirklich viele sehr gute Remixes gibt.







Meine iTunes Top 5 (Felix)

um einen ersten allgemeinen Einblick in meinen Musikgeschmack zu ermöglichen hier nun die von mir zurzeit meist gehörten Tracks. Viel Spass!


5. Neon Indian "Polish Girl"

Dieser Track war mir nach dem ersten Hören zu simpel, zu wenig Neon Indian wie ich ihn unsprünglich kennen gelernt habe. Der elektronische Chill Wave des Mexikaner Alan Palomo trifft hier das erste Mal nach Entstehen der Band ganz eindeutig auf Pop und wird von diesem erschlagen. Die vielen Samples und Synthies erinnern zwar immer noch an den Ursprung, jedoch ist die Melodie bei Polish Girl deutlich vorhersehbarer. Nichts desto Trotz entwickelte es sich zu einem meiner Lieblingstracks. Wahrscheinlich gerade deswegen.



Neon Indian "Polish Girl" from Dot & Effects on Vimeo.






4. When Saints Go Machine "Parix"


Diese Kopenhagener haben es drauf. Das haben sie live auf dem diesjährigen Melt! unter Beweis gestellt. Das Ganze Album Konkylie ist sehr erfrischend und vor allem der Track Parix hat mich seit ihrem Gig verfolgt. Sänger Nikolaj Vonsild hat eine Stimme die mich oft an Antony Hegarty erinnert. Polarisierend ist der Refrain und mit diesem beginnt das Stück auch.



When Saints Go Machine - PARIX from Daniel de Vue on Vimeo.






3. Apparat "Black Water"


Der zweite veröffentlichte Track aus Sascha Rings neuer Platte "The Devil's Walk" zeigt, dass er sich, wie versprochen, vom Techno wegbewegt hat. Auf seinen Konzerten spielt er nicht mehr alleine mit Software und an Synthesizern rum, sondern er hat mittlerweile eine ganze Band um sich formiert. 
Dieser Track wurde von mir besonders oft gehört, da ich ihn einfach wahnsinnig bildlich und atmosphärisch finde. Die anhaltende Steigerung wird von Ring's angenehmer Stimme vollendet und schliesslich mit 40 Sekunden Regengeräuschen abgeschlossen. Gänsehaut!








2. Sleigh Bells "A/B Machines"


Auf diese Band bin ich durch ein Konzert von M.I.A. aufmerksam geworden: hier waren die Sleigh Bells im Vorprogramm. Der faszinierende, auf eine Art und Weise minimalistische Sound ist sehr laut und gewöhnungsbedürftig, doch es steckt eine Energie in ganz speziell diesem Track, die ihresgleichen sucht. Wird von mir übrigens auch gerne kurz nach dem Aufstehen gehört.



Sleigh Bells "A/B Machines" from Cory McKechnie on Vimeo.






1. Tensnake "In the end (I want you to cry)"


Tensnake macht ja auch Dubstep, aber mir persönlich gefallen seine Deephouse Tracks eindeutig besser. Vor allem dieser: er ist dank der vollen Beats sehr tanzbar und macht Gute Laune. Ganz dezent läuten Snares nach knappen 5 Minuten das Highlight des Tracks, welches die Vocals, Beat, und Keys zusammenführt, ein.